HEINER MÜLLER FACTORY

von und mit Uwe Schmieder
Schauspielhaus Dortmund

Heiner Müller, der Dramatiker mit Hornbrille und Zigarre, gehört zum Besten, was die deutschsprachige Literatur im 20. Jahrhundert hervorgebracht hat. Seine Stücke, Prosa und Lyrik sind Frontalangriffe auf unser Denken und Fühlen. Bis heute. Schauspieler und Regisseur Uwe Schmieder kämpft sich seit Jahrzehnten durch Müllers uferloses Werk. In der Nacht vom 8. auf den 9. Januar 2015, mit dem 86. Geburtstag des Dramatikers, haben sich die Fabriktore zu Schmieders HEINER MÜLLER FACTORY geöffnet.
Ein Jahr lang, einmal im Monat, bis zu Müllers 20. Todestag am 30. Dezember 2015, lädt Uwe Schmieder für kleines Geld zu großem Text. Von Müllers letzten Zeilen bis zum Frühwerk: gesprochen, gespielt, gesungen - mit zahlreichen Überraschungsgästen.

Factory #2: Heiner Müller auf der Gegenschräge
13. Februar 2015, 22:00 Uhr (Studio/Institut)

„Lebt denn der alte H. Müller noch? Ja er lebt noch, er lebt noch, er lebt noch!“ In Folge #2 ist Uwe Schmieder „Heinar Müllor“, eine Reinkarnation des berühmten Schriftstellers, und empfängt zahlreiche Besucher aus dem Totenreich. Mit dabei: Iossef Stahlin (Robert Adamek), der Countertenor Klaus Nomih (Niels Beck), Nicolaja Pfeffgenova von der Band The Velvet Underground (Merle Wasmuth). Ehrengäste sind der „Mörder aus dem Hühnergesicht“ (Ekkehard Freye) und „Das Theater“ (Alexander Kerlin). Und wie immer mit dabei: Der Chor der glücklosen Engel und die Malerin SuSe Kipp, die Farbe auf Müller kippt.

Factory #3: Heiner Müllers Traumtexte
7. März 2015, 22 Uhr (Studio/Institut)

Fortlaufend aktualisierte Infos unter: http://www.theaterdo.de/detail/event/15833/

© v.d. Ropp[1] Neues Deutschland[2]

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