Drama um eine Komödie. Themenabend zu 50 Jahre Heiner Müller: „Die Umsiedlerin“

Literaturforum im Brecht-Haus, 30. September 2011, 20 Uhr

Podiumsgespräch mit Videoeinspielungen

Mit Gabriele Conrad, B.K. Tragelehn (Vorstandsvorsitzender der Internationalen Heiner Müller Gesellschaft) und Klaus Völker
Moderation: Kristin Schulz

Am 30. September 1961 wurde Heiner Müllers Stück „Die Umsiedlerin oder Das Leben auf dem Lande“ von Studenten der Hochschule für Ökonomie in Berlin-Karlshorst uraufgeführt – noch in der gleichen Nacht kam es zum Verbot. B.K. Tragelehn, der Regisseur, musste daraufhin in den Braunkohletagebau und Heiner Müller wurde aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen. Genau 50 Jahre nach den für die DDR-Kulturpolitik prägenden Ereignissen sprechen B.K. Tragelehn, der Theaterwissenschaftler Klaus Völker und die Dokumentarfilmautorin Gabriele Conrad über die Hintergründe. Eingespielt werden Ausschnitte aus Conrads Film „Der Krach um die Komödie“ (Produktion des rbb).

In Zusammenarbeit mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg/rbb

© Neues Deutschland[1]

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