Müllermontag XIII: Müller Pasolini Nono – Verborgene Beziehungen nach Italien

24. Februar 2014, Literaturforum im Brecht-Haus, 20 Uhr

Vortrag, Gespräch und Lesung

Mit Manuela Poggi und Mark Rabe

Im Jahr 1990 gestaltete Heiner Müller für Daniel Libeskinds Projekt „Marking the City Boundaries“ in Groningen ein raumplastisches Environment, das er seinem Freund, dem Komponisten Luigi Nono widmete. 1994 leitete er die Feier zu seinen 65. Geburtstag im vollbesetzten Berliner Ensemble mit seinem Lieblingsfilm „La ricotta“ (Der Weichkäse) ein – eine 1962 entstandene Film-Episode von Pier Paolo Pasolini. Im Anschluss las Müller zusammen mit der Pasolini-Vertrauten Laura Betti Gedichte des Regisseurs. Die Literaturwissenschaftlerin Manuela Poggi (Turin) und Dramaturg Mark Rabe (Hamburg) werden den bislang wenig beleuchteten Beziehungen nachgehen, die Heiner Müller zu den beiden italienischen Ausnahmekünstlern hatte.

© Deutscher Bauernverlag (DDR)[1] Heidi Paris/Merve Verlag[2] Ute Schendel[3] Margit Broich[4]

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