Müllermontag XXVIII: Heiner Müller inszenieren – Ein Abend mit Frank-Patrick Steckel

Der Regisseur Frank-Patrick Steckel, Jahrgang 1943, blickt im Gespräch mit Franziska Katharina Huhn auf 40 Jahre Inszenierungsarbeit mit Texten von Heiner Müller zurück. Vor allem Steckels Inszenierung des „Lohndrücker“ 1974 an der Westberliner Schaubühne ist legendär – es folgten drei Inszenierungen am Schauspielhaus Bochum und am Wiener Akademietheater, „GERMANIA TOD IN BERLIN“ gastierte 1989 in Moskau. Die Rückschau auf die oft ambivalente Rezeption der Inszenierungen wirft Fragen nach der Gegenwärtigkeit von Müllers Stücken auf und der Möglichkeit ihrer Bearbeitung.

Im Gespräch erinnern der Regisseur und FKH an folgende Müller-Inszenierungen:
1974 DER LOHNDRÜCKER an der Schaubühne Westberlin
1988 GERMANIA TOD IN BERLIN am Schauspielhaus Bochum
1992 ZEMENT am Schauspielhaus Bochum
1996 GERMANIA 3 GESPENSTER AM TOTEN MANN am Akademietheater Wien

Montag, 30. November 2015, 20 Uhr
Literaturforum im Brecht-Haus

© Ute Schendel[1] Heidi Paris/Merve Verlag[2][4] Margit Broich[3]

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