Müllermontag XXXVI: Post-Ost-Moderne. Poetik nach der DDR

Buchvorstellung und Diskussion
Mit Stephan Pabst und Janine Ludwig

Die Jahre des Systemwechsels nach 1989 hatten Folgen für die Schreibweisen, die poetologischen Programme und das Rollenverständnis der Autoren, die aus der DDR kamen. Stephan Pabst beschreibt diese Folgen an den Autoren, die die Post-DDR-Literatur der 1990er und frühen 2000er Jahre entscheidend prägten: Heiner Müller, Wolfgang Hilbig, Reinhard Jirgl und Durs Grünbein. Er setzt sie zur intellektuellen Situation nach dem Ende des Sozialismus ins Verhältnis – zur Esoterik des utopischen Denkens, zum Gefühl der Exilierung, zur Agonie der Kritik, zum 'Ende der Geschichte – und rekonstruiert den literaturkritischen Diskurs, dem ihre Bedeutung entsprang.

Montag, 31. Oktober 2016
Literaturforum im Brecht-Haus, 20 Uhr

© AP-Bilderdienst[1] Angelus Novus[2]

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