Almut Zilcher

Schauspielerin

Geboren in Graz. 1974 schloss sie ihre Ausbildung am Mozarteum in Salzburg ab. 1992 wurde sie von der Fachzeitschrift Theater heute für Fräulein Julie (Regie: Dimiter Gotscheff) zur Schauspielerin des Jahres gewählt. Sie spielte am Deutschen Schauspielhaus und am Thalia Theater in Hamburg, am Schauspielhaus Bochum, am Schauspiel Frankfurt, am Schauspiel Köln, an der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und bei den Salzburger Festspielen. Seit der Spielzeit 2006/2007 ist sie festes Ensemblemitglied des Deutschen Theater Berlin. Almut Zilcher arbeitete u. a. mit den Regisseuren Adolf Dresen, George Tabori, Leander Haußmann, Werner Schroeter, Karin Beier, Jossi Wieler, Karin Henkel, Nicolas Stemann, Michael Thalheimer und Hans Neuenfels. Regelmäßig arbeitete sie mit Dimiter Gotscheff zusammen, zuletzt in Krankenzimmer Nr. 6, Der Mann ohne Vergangenheit und Verkommenes Ufer Medeamaterial Landschaft mit Argonauten | Mommsens Block. 2011 erhielt sie zusammen mit Samuel Finzi, Wolfram Koch und Dimiter Gotscheff den Theaterpreis der Stiftung Preußische Seehandlung. Aktuell ist sie u. a. in Hunger. Peer Gynt (Regie: Sebastian Hartmann), Gertrud (Regie: Jakob Fedler), Berlin Alexanderplatz (Regie: Sebastian Hartmann), Die Umsiedlerin (Regie: Tom Kühnel und Jürgen Kuttner), Hekabe – Im Herzen der Finsternis (Regie: Stephan Kimmig) sowie in Decamerone (Regie: Kirill Serebrennikov) zu sehen, eine Koproduktion mit dem Gogol-Center Moskau, die im März 2020 Premiere am Deutschen Theater feiert.

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© Ute Schendel[1] AP-Bilderdienst[2]

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