Ana Berkenhoff

Performerin, Schauspielerin

Crossover Schauspiel und Performance

Es geht darum, als Subjekt im Ungewissen eine Wahrheit zu berühren und dieser Berührung eine Form zu geben, Sprache." (Markus Steinweg)

Die jugendliche Motocross-Fahrerin Ana Berkenhoff (TwinShock-Junior'98) entschied sich nach einem rettenden Unfall, Lesen sei vernünftiger, und begann ein Studium am Gießener Institut für angewandte Theaterwissenschaften. Seitdem sie vom Tanzstudium am CNSMD Lyon zurückkehrte, ist sie offiziell Schauspielerin und wegen fehlender klassischer Ausbildung dieses Jahr in Hauptrollen zu sehen. Zuletzt für Pedro Martins Beja in "Wartopia" am Theater Osnabrück und für Nis Momme-Stockmann in "Expedition und Psychatrie" am Theater Heidelberg, sowie am Schauspiel Frankfurt in „Herkules Manhattens Holistisches Kompendium des modernen Seins“.

Den Dreh- und Angelpunkt dieser Entwicklung sieht sie in dem Erfolg ihres Solo-Abends mit drei Heiner Müller Stücken, erarbeitet mit 4 Regisseuren und betreut von Laurent Chétouane, der 2009 zum Körber Studio Junge Regie, perfect performance Stockholm, mousonturm, pact Zollverein, Hau und Lofft eingeladen wurde.

Das Studium bei Heiner Goebbels, Felix Kubin, Rimini Protokoll, Thomas Lehmen, Richard Foreman und als Gast im zeitgenössischen Tanz am CNSMD Lyon war äußerst vielseitig in Theorie und Praxis und fordert selbständiges Arbeiten. So inszeniert Ana Berkenhoff eigene Stücke, z.B. im Regiekollektiv Berkenhoff/Belser/Siegwald in St. Petersburg, Prag, Lyon, und macht musikalische Experimente in verschiedenen Zusammenhängen - die mal zu Hörspielen führen wie mit Símon Birgisson und Björn Deigner und im Radio zu hören sind, oder szenische Konzerte werden, wie 2009 für die musikFabrik Köln und die Ensemble Modern Akademie.

Auf Zelluloid ist sie bisher in Kurzfilmen zu sehen,der HbK Bremen, Royal Opera London, HFF Potsdam und HbK Hamburg.

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© Margit Broich[1][2][3] Heidi Paris/Merve Verlag[4]

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