Mikhail Ryklin

Philosoph

Geboren 1948 in Sankt Petersburg, Philosoph und Autor.

Ryklin studierte Philosophie und Ästhetik an der Staatlichen Universität Moskau u.a. bei Merab Mamardaschwili und promovierte 1978 in Philosophiegeschichte mit einer Arbeit über Claude Lévi-Strauss und Jean-Jacques Rousseau.

1995 wurde Ryklin Korrespondent der europäischen Kulturzeitschrift Lettre International.

Seit 1997 leitet er den Fachbereich Philosophische Anthropologie an der Akademie der Wissenschaften in Moskau.

Sein 2006 in Deutschland erschienenes Buch "Mit dem Recht des Stärkeren. Russische Kultur in Zeiten der 'gelenkten Demokratie'" wurde 2007 mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung ausgezeichnet.

Werke u.a.:

"Kommunismus als Religion. Die Intellektuellen und die Oktoberrevolution", Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2008(in Russland noch nicht erschienen)

"Dekonstruktion und Destruktion. Gespräche", Diaphanes Verlag, Zürich / Berlin 2006

"Mit dem Recht des Stärkeren. Russische Kultur in Zeiten der 'gelenkten Demokratie'". Essay, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2006

"Räume des Jubels – Totalitarismus und Differenz". Essays, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003

"Verschwiegene Grenze. Briefe aus Moskau 1995-2003", Diaphanes Verlag, Zürich/Berlin 2003

© Ute Schendel[1][2]

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