Tom Kühnel

Regisseur

Geboren 1971 in Cottbus. Von 1992 bis 1996 Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Bereits seit seinem Regiestudium und seinen Inszenierungen am Frankfurter TAT arbeitet Tom Kühnel zusammen mit Suse Wächter. Für Helden des 20. Jahrhunderts verbanden sie sich 2005 erstmals mit dem Berliner Rundfunkmoderator Jürgen Kuttner. Sein wortgewaltiger Sprechfunk wurde ebenso schnell Kult wie Kuttners Videoschnipselvorträge. 1994 erhielt das Regieteam Tom Kühnel und Robert Schuster den Friedrich-Luft-Preis. Danach inszenierten beide in Berlin und Frankfurt am Main. 1998 begannen sie, gemeinsam mit Soeren Voima Klassiker zu bearbeiten und eigene Stücke zu schreiben. Von 1999 bis 2002 übernahm Tom Kühnel mit Robert Schuster und Bernd Stegemann die künstlerische Leitung des Theaters am Turm (TAT) in Frankfurt. Seit 2000 inszeniert er solo, unter anderem an der Berliner Schaubühne, am Theater Basel, am Deutschen Theater Berlin, an der Volksbühne Berlin, am Thalia Theater Hamburg, am Schauspiel Graz und am Schauspiel Köln. Seit der Spielzeit 2009/10 ist er Hausregisseur am Schauspiel Hannover. In der Spielzeit 2017/18 inszenierte er gemeinsam mit Jürgen Kuttner Feminista, Baby! am Deutschen Theater Berlin. Am Theater Neumarkt Zürich entstand unter seiner Regie außerdem Die Hauptstadt, welche auf den Autorentheatertagen 2018 in Berlin gastiert. In der Spielzeit 2018/19 entsteht mit Wir sind auch nur ein Volk seine erste Arbeit am Staatsschauspiel Dresden.

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© Neues Deutschland[1] Ute Schendel[2]

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