Müllermontag XXXIII: Das imaginäre Theater Heinrich Kleists und Heiner Müllers

Gespräch und Lesung
Mit Blanche Kommerell, Detlev Schneider und Alexander Weigel

Kleist war für Heiner Müller Impulsgeber, Identifikationsfigur und Projektionsfläche: „Was mich interessiert / ein Stück von Kleist schreiben / das Kleist nicht geschrieben hat.“ Das Problem beider: Das Theater ihrer Zeit war nicht auf der Höhe ihrer Texte. Kleists „Über das Marionettentheater“ war für Müller ein wichtiger Impuls und er nahm oft Bezug darauf bei seiner Suche nach einem Theater für eine Welt zwischen Mensch und Maschine. Darüber sprechen Detlev Schneider und Alexander Weigel miteinander; neben der Präsentation von Video- und Tondokumenten liest Blanche Kommerell Passagen aus Texten von Kleist und Müller.

30. Mai 2016, 20 Uhr
Literaturforum im Brecht-Haus

© Heidi Paris/Merve Verlag[1][3] Deutscher Bauernverlag (DDR)[2] Margit Broich[4]

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