Müller-Chronik: ab 1959

1959

Heinrich-Mann-Preis der DDR, gemeinsam mit Inge Müller
Schreibt „Glücksgott“
Umzug nach Pankow

1959-70

Freischaffender Schriftsteller

1961

„Die Umsiedlerin“ wird fertiggestellt und sofort nach der Premiere an der Studentenbühne der Hochschule für Ökonomie Karlshorst vom Spielplan abgesetzt, Müller wird aus dem Schriftstellerverband der DDR ausgeschlossen
„Traktor“ (2. Fssg.)

1962-64

Arbeiten für Rundfunk, DEFA und Fernsehen (tw. mit Inge Müller und tw. unter dem Pseudonym Max Messer)

1962

Hörspiel „Der Tod ist kein Geschäft“ (Max Messer) ausgestrahlt

1963

Publikationen in der FDJ-Zeitschrift „Forum“

1963-66

„Der Bau“ (7 Fassungen, die vierte wird von Müller autorisiert und 1975 veröffentlicht)

1964

Erich-Weinert-Medaille der FDJ im Kollektiv
Schreibt „Herakles 5“, „Die Bauern“ (= 2. Fssg. der „Umsiedlerin“)

1965

11. Plenum des ZK der SED: Heiner Müller und andere Autoren der DDR werden heftig attackiert; Honecker zitiert aus dem „Bau“
„Philoktet“ erstmals gedruckt (im Maiheft von „Sinn und Form“, dann in „Theater heute“, 1966 in der „edition Suhrkamp“)

1966

„Der Bau“ wird kurz vor der Uraufführung (Regie: Benno Besson) am Deutschen Theater abgesetzt
Selbstmord von Müllers Frau Inge am 1.6.
Bekanntschaft mit Ginka Tscholakowa, Studentin der Theaterwissenschaften

1967

„Ödipus Tyrann“ (Deutsches Theater)
Erste Müller-Aufführung im Westen: „Ödipus Tyrann“ in Bochum (Regie: Hans-Joachim Heyse)

1967/68

Schreibt „Prometheus“ für Fritz Marquardt (die Aufführung wird nicht genehmigt)
Schreibt „Drachenoper“ (Libretto für „Lanzelot“ von Paul Dessau), zusammen mit Ginka Tscholakowa

1968

„Philoktet“-Uraufführung in München

1968/69

Schreibt „Der Horatier“

1969

„Lanzelot“ (Deutsche Staatsoper)
UA „Horizonte“ (Volksbühne)
UA „Prometheus“ (Zürcher Schauspielhaus)
„Waldstück“

© Ute Schendel[1] v.d. Ropp[2]

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